7 Großartige Gründe warum Rotkohl Gesund ist

Ist Rotkohl gesund? Rotkohl ist ein beliebtes Gemüse und steckt voller Vitamine und Mineralien. Rotkohl hat einen angenehm milden Geschmack und zusätzlich sorgen die sekundären Pflanzenstoffe dafür, dass das Immunsystem optimal geschützt wird.

Ein regelmäßiger Verzehr von Rotkohl sorgt auch dafür, dass sich der Alterungsprozess verlangsamt und kann sogar gegen Krebs schützen. In diesem Artikel erfährst du mehr über Rotkohl und seine vielen gesundheitlichen Vorteile.

Was ist Rotkohl?

Rotkohl wird auch als Rotkraut oder Rotkabis bezeichnet. In einigen Regionen wie Westösterreich und Süddeutschland wird von einem Blaukraut gesprochen. Das liegt vor allem daran, dass sich die Farbe des Gemüses nicht klar definieren lässt.

Rotkohl hat keine wirklich rote oder blaue Farbe, sondern ist eher lila bzw. violett. Wer beim Verzehr von Kohl wie zum Beispiel Rotkohl unter Blähungen leidet, sollte beim Kochen die Gewürze Fenchel, Ingwer oder Kümmel nutzen. Es kann aber auch helfen, wenn Rotkohl vor der Zubereitung für einen Tag in den Tiefkühlschrank gelegt wird.

Rotkohl ist bei vielen Menschen sehr beliebt. Das liegt nicht nur daran, dass das Kohlgemüse sehr günstig ist. Es ist vielmehr ein Lieferant der unterschiedlichsten Mineralien und Vitamine. Die Zubereitungsarten von Rotkohl sind sehr vielfältig. Er kann wie ein Weißkohl klein gehackt und gedünstet werden. Der Kohl ist aber auch als Farmersalat oder in Eintöpfen sehr schmackhaft.

Welche Nährwerte enthält Rotkohl?

In 100 g Rotkohl (roh) sind folgende Nährwerte enthalten:

  • Kohlenhydrate – 3,5 g
  • Eiweiß – 1,5 g
  • Ballaststoffe – 2,5
  • Fett – 0,2 g
  • Vitamin C – 50 mg
  • Vitamin B6 – 150 µg
  • Vitamin B9 – 43 µg
  • Vitamin K – 100 µg
  • Vitamin E – 1,7 mg

Rotkohl enthält im Vergleich zu anderen Gemüsearten zwar wesentlich weniger Eiweiß, dafür verfügt er über viele Ballaststoffe und Antioxidantien. Das Kohlgemüse besteht zudem aus 90 % Wasser. Schauen wir uns nun genauer an, warum Rotkohl gesund ist.

7 Gründe, warum Rotkohl gesund ist

#1. Rotkohl stärkt das Immunsystem

Rotkohl steckt voller Vitamine, die vor allem im Winter sehr wichtig sind. Zu den in Rotkohl enthaltenen Vitaminen zählen Vitamin B6 und Vitamin C.

Diese Vitamine im Rotkohl sorgen dafür, dass der Stoffwechsel des zentralen Nervensystems angeregt werden. Zusätzlich sorgt Vitamin B6 dafür, dass die Immunabwehr gestärkt wird und mehr Gallensäuren und Hämoglobin produziert wird.

#2. Rotkohl liefert viele Mineralstoffe und Vitamine

Rotkohl ist ein wichtiger Lieferant von vielen Vitaminen wie Vitamin E, K, C oder B 6. Es sollte daher besonders in kalten Jahreszeiten häufiger auf dem Speiseplan stehen. Ein großer Vorteil ist, dass Rotkohl viel Magnesium und Vitamin C beinhaltet, wodurch er optimal dafür geeignet ist, um das Herz-Kreislauf-System zu stärken.

#3. Rotkohl wirkt antibakteriell

Rotkohl hat eine antibakterielle Wirkung. Somit kann er schnell dabei helfen einigen Infektionen vorzubeugen. Das liegt unter anderem an den Senfölglykosiden.

Diese sind auch vom Senf oder Rettich bekannt. Das Calcium im Rotkohl sorgt zusätzlich dafür, dass Nieren, Herz und Lungen bei ihrer Tätigkeit unterstützt werden.

#4. Rotkohl hilft bei Blasenentzündungen und Harnwegsinfektionen

Besonders bei einer Blasenentzündung kann Rotkohl hilfreich sein. Er hat nicht nur eine antibakterielle Wirkung, sondern hilft durch das Sulforaphan, welches in Rotkohl enthalten ist, besonders gut bei Harnwegsinfektionen.

#5. Rotkohl ist gut für Diabetiker geeignet

Rotkohl ist mit Senfölglykosid ausgestattet. Hierbei handelt es sich um einen gesundheitsfördernden Inhaltsstoff, der besonders für Menschen mit Diabetes, Übergewicht und Atemwegserkrankung gut geeignet ist.

Das Gemüse verfügt zusätzlich über viele Anthocyane und Antioxidantien. Hierbei handelt es sich um Pflanzenfarbstoffe, die aber nicht nur für die Farbe des Kohls zuständig sind. Sie senken viele Entzündungsprozesse im menschlichen Körper, die unter anderem Vorläufer für Krankheiten wie Neurodermitis, Diabetes oder Arthritis sind.

Diese Krankheiten werden oft durch eine falsche Ernährung ausgelöst. Besonders tierische Produkte wie Fleisch und Milch tragen dazu bei. Wir empfehlen deswegen immer am besten möglichst viele tierische Produkte durch pflanzliche zu ersetzen. Mehr über die vegane Ernährung kannst du hier lesen.

#6. Rotkohl kann gegen Krebs helfen

In Rotkohl ist Diindolylmethan enthalten. Dieser Inhaltsstoff hemmt bei der Verdauung zwei Proteine, die bei der Entstehung einer Krebserkrankung eine große Rolle spielen können.

Ein großer Vorteil des Kohlgemüses ist zudem, dass es viele wertvolle Senfölglykoside enthält. Sie gehören zu den bekanntesten Pflanzenstoffen der Kreuzblütler und können den Körper vor Bakterien bzw. Krankheiten schützen. Weiss- und Rotkohl sowie viele andere Gemüsesorten wie Brokkoli sind mit diesem Stoff angereichert.

Insgesamt gibt es über 150 Senfölglykoside. Eines der wichtigsten Glycoside sind Sinigrin und Glucobrassicin. Letzteres wirkt nicht nur krebshemmend, sondern kann auch den Hormonhaushalt regulieren.

Auch die in Rotkohl enthaltenen Antioxidantien können Krebs vorbeugen. Der Grund dafür ist, dass Antioxidantien freie Radikale neutralisieren, welche Krebs verursachen können.

#7. Rotkohl stärkt den Knochenbau

Rotkohl ist mit Vitamin K angereichert. Dieses Vitamin ist nicht nur für eine gute Blutgerinnung, sondern auch für den Knochenaufbau sehr wichtig. Es sorgt dafür, dass sich das Calcium besser in den Knochen einlagern kann.

Fazit: Rotkohl, gesund und lecker

Rotkohl ist gut verträglich und hilft sogar beim Abnehmen. Es enthalte viele Vitamine und Antioxidantien. Rotkohl beinhaltet nur wenig Fett und Eiweiß, ist dafür aber reich an Eisen und Kalzium sowie Magnesium. Durch diese gesunden Inhaltstoffe ist Rotkohl sehr gesund. Besonders an kalten und regnerischen Tagen stärkt Rotkohl das Immunsystem.

Ein weitere sehr gesunder Kohl ist Grünkohl. Mehr über Grünkohl kannst du hier nachlesen.

Scroll to Top