51 Geniale Gründe Warum Leinsamen Gesund Sind

Die kleinen und unscheinbaren Leinsamen haben es in sich: sie stecken voller Nährstoffe und sind vielseitig in der Küche einsetzbar. Rundum ein tolles Superfood, dass sich großer Beliebtheit erfreut. Doch sind Leinsamen wirklich gesund? Hier sind 43 erstaunliche Gründe, warum Leinsamen gut für dich sind. Zusätzlich gibt’s leckere Rezepte am Ende des Artikels.

#1 Leinsamen besitzen eine hohe Nährstoffdichte

Leinsamen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe in Hülle und Fülle. Deshalb sind sie auch so gesund und helfen dir dabei, gut auszusehen, fit zu sein und Krankheiten zu vermeiden. Insbesondere beinhalten 100g Leinsamen folgende Makronährstoffe:

  • Protein 22,27 g
  • Ballaststoffe 22,70 g
  • Fette 36,50 g,
  • davon 23 g Omega-3
  • Kohlenhydrate 7,71 g
  • Mineralstoffe 3,32 mg
  • Cholesterin 0,00

#2 Leinsamen enthalten viele Vitamine

Auch die Vitamine in Leinsamen können sich sehen lassen. Damit sind sie ein hervorragender Ersatz für ungesunde und obendrein überflüssige Nahrungsergänzungsmittel.

  • Vitamin D 2,80 µg
  • Vitamin E Aktiv. 16,00 mg
  • Folsäure 73,00 µg
  • Vitamin B1 0,46 mg
  • Vitamin B2 0,15 mg
  • Vitamin B6 0,43 mg
  • Vitamin K 4,00 µg
  • Biotin 16,40 µg
  • ß-Carotin 48,00 µg

Leinöl Gesund

#3 Leinsamen versorgen dich mit Mineralstoffe

Zusätzlich beinhalten Leinsamen eine Menge wichtiger Mineralstoffe. Sie sind wichtig für gesunde Zähne und Knochen und um den Stoffwechsel zu optimieren.

  • Kalium 731,00 mg
  • Magnesium 323,00 mg
  • Calcium 206,00 mg
  • Natrium 57,00 mg
  • Eisen 6,75 mg
  • Phosphor 533,00 mg
  • Kupfer 1200,00 µg
  • Zink 4,17 mg
  • Chlorid 16,00 mg
  • Fluorid 67,00 µg
  • Jodid 2,00 µg
  • Mangan 2260,00 µg
  • Schwefel 220,00 mg

#4 Leinsamen sind reich an Omega-3 Fettsäuren

Leinsamen liefern sage und schreibe 23 g Omega-3 Fettsäuren auf 100 g. Damit toppen sie selbst die gesunden Chia-Samen, die bereits stattliche 17 g Omega-3 enthalten. Omega-3 beeinflusst den Stoffwechsel positiv und neutralisiert die negativen Auswirkungen einer fettreichen und ungesunden Ernährung.

Besonders von Vorteil ist natürlich, wer gleich auf fetthaltige Produkte wie Fleisch, Milch, Käse und Eier zu verzichten. Daneben helfen dir die Omega-3-Fettsäuren Leinsamen dabei, auf gesunde Art und Weise abzunehmen. Auch sorgen sie für eine gesunde und rosige Haut, erhöhen die Fruchtbarkeit und verleihen dir mehr Energie.

#5 Leinsamen enthalten viele Ballaststoffe

Leinsamen bestehen zu 30 % aus Ballaststoffen, wobei ein ausgewogenes Verhältnis von wasserlöslichen und wasserunlöslichen Ballaststoffen vorliegt. Dies ist bei Nahrungsmitteln eher eine Seltenheit. Die unlöslichen Ballaststoffe wirken sättigend, ohne mit Kalorien zu beschweren, reinigen den Darm von Schlacken und sorgen für einen gesunden Stuhlgang.

Die wasserlöslichen Ballaststoffe wie z.B. Pektin bilden eine Schleimschicht, die den freundlichen Darmbakterien als Nahrungsgrundlage dienen und so eine gesunde Darmflora fördern. Zudem bilden sie giftige Toxine und schützen die empfindliche Darmschleimhaut vor Verletzungen und Entzündungen.

#6 Leinsamen beinhalten krebshemmendes Lignan

Lignane sind natürliche pflanzliche Wirkstoffe, die auch als Phytoöstrogene bezeichnet werden. Sie kommen in vielen Obst- und Gemüsesorten, Hülsenfrüchten und Getreide vor. Leinsamen enthalten jedoch das 100-fache an Lignanen als jedes andere Lebensmittel. Lignane hemmen dabei das Tumorwachstum, verhindern die Bildung von Metastasen und machen die Zellen resistenter gegen krebsauslösende Toxine.

#7 Leinsamen versorgen dich mit essentiellen Aminosäuren

Leinsamen enthalten 12,37 mg essentielle Aminosäuren. Das sind Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die du deshalb mit der Nahrung aufnehmen musst. Das sind insbesondere:

  • Isoleucin 1.118 mg
  • Leucin 1.590 mg
  • Lysin 969 mg
  • Methionin 497 mg
  • Phenylalanin 1.242 mg
  • Threonin 993 mg
  • Tryptophan 422 mg
  • Valin 1.390 mg

#8 Leinsamen versorgen dich mit semi-essentiellen Aminosäuren

Auch die semi-essentiellen Proteine sind in Leinsamen enthalten, genauer gesagt Arginin und 521 mg Histidin. Sie können zwar im Normalfall vom Körper aus essentiellen Aminosäuren gebildet werden. In besonderen Situationen kann dieser Mechanismus jedoch eingeschränkt sein, weshalb du sie ebenfalls zu dir nehmen solltest. Solche Situationen sind z.B. körperliche Aktivität, Krankheit, ein höheres Lebensalter sowie die Wachstumsphase beim Baby.

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#9 Leinsamen enthalten wertvolles Protein für Sportler_innen

Mit einem Gesamtproteingehalt von 22,27 g sind Leinsamen Ideal für Sportler_innen, die wertvolles Protein für den Aufbau von Muskeln benötigen. Nicht nur die essentiellen und semi-essentiellen Aminosäuren sind hier interessant, sondern auch die nicht-essentiellen Aminosäuren, die dein Körper zwar selbst bilden kann, die ihn jedoch trotzdem beim Aufbau von Gewebe unterstützen. Das sind unter anderen:

  • Alanin 1.266 mg
  • Asparagin 2.335 mg
  • Cystein 472 mg
  • Glutaminsäure 4.967 mg
  • Glycin 1.515 mg
  • Prolin 993 mg
  • Serin 1.266 mg
  • Tyrosin 1.266 mg

#10 Leinsamen sorgen für gute Laune

Die in Leinsamen reichlich vorhandene Aminosäure Tryptophan ist wichtig bei der Herstellung des Glücklichmachers Serotonin. Der Vorteil von Leinsamen gegenüber tierischen Quellen ist, dass das Tryptophan nicht mit tierischen Proteinen konkurrieren und so leichter durch die Blut-Hirn-Schranke gelangen kann. Überdies ergaben Studien, dass der Verzehr von Leinsamen selbst bei einer Bipolaren Erkrankung und Depression die Stimmung der Patient_innen verbessert.

#11 Leinsamen für ein gesundes Gehirn

Die Omega-3-Fettsäuren in Leinsamen schützen dein Gehirn vor den negativen Auswirkungen von Stress und beugen einer Demenz vor. Ebenso sind sie wichtig für Konzentration, Ausgeglichenheit und Gedächtnis. Damit sind Leinsamen ein ideales Futter für die grauen Zellen und helfen dir dabei, auch wenn es mal heiß hergeht einen kühlen Kopf zu bewahren.

Was viele nicht wissen: der Konsum von tierischen Produkten mit Entzündungsprozessen einher, die deine Denkleistung einschränken. Die Omega-3-Fettsäuren in Leinsamen wirken sich lindernd auf Entzündungsprozesse aus und helfen zusätzlich, dein Gehirn und gesund zu halten. Am besten ist es natürlich, die tierischen Produkte komplett wegzulassen und auf eine rein pflanzliche und fettarme Ernährung umzustellen.

#12 Leinsamen unterstützen dich beim Detox

Die Fülle an Ballaststoffen in Leinsamen hilft deinem Darm dabei, hartnäckige Nahrungsmittelreste zu beseitigen. Sie putzen die Darmzotten durch wie eine Bürste. Zudem neutralisieren die in Leinsamen reichlich vorhandenen Vitamine, Mineralien und Omega-3-Fettsäuren Gifte und machen sie unschädlich. Die wasserlöslichen Schleimstoffe saugen sie schließlich auf und befördern sie mit dem Stuhl nach draußen.

#13 Leinsamen beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor

Eine weiterer Gesundheitsvorteil von Leinsamen ist ihr positiver Effekt bei Herz-Kreisöauf-Erkrankungen. Die Omega-3-Fettsäuren lindern Entzündungen in den Blutgefäßen und senken sowohl das Gesamtcholesterin als auch das schlechte LDL-Cholesterin. Auch haben sie eine blutverdünnende Wirkung, die Blutverklumpungen verhindert. Damit unterstützen sie eine gesunde Durchblutung deines Herzens und beugen einem Herzinfarkt oder Schlaganfall vor. Als besonders gesund hat sich zudem der Umstieg auf eine rein pflanzliche Ernährung erwiesen, voller gesunder Kohlenhydrate und mit möglichst wenig Fett.

#14 Leinsamen regulieren den Blutzuckerspiegel

Wenn du Leinsamen oder Leinsamenöl unmittelbar vor der Mahlzeit einnimmst, hilft es dabei, den Blutzuckerspiegel zu regulieren und Spitzenwerte zu vermeiden. Ein starker Anstieg nach den Mahlzeiten ist ein Warnsignal, dass eine Diabetes-Erkrankung im Anmarsch ist. Zudem sorgt ein erhöhter Blutzuckerspiegel für das berühmte Food-Koma in der Mittagspause, das täglich ganze Büros lahmzulegen droht. Mit einer leichten, also fettarmen veganen Ernährung bleibt der Blutzuckerspiegel stabil, sodass du auch nach dem Mittagessen genug Energie für deinen Job hast.

Diabetes Test

#15 Leinsamen helfen bei Diabetes

Auch für Menschen, die bereits an Diabetes erkrankt sind, ist die Einnahme von Leinsamen hilfreich. Da dadurch Blutzuckerspitzen vermieden werden, kann die Menge an Insulin, die gespritzt wird, gesenkt werden. Überdies bewiesen Ärzte wie Dr. Neil Barnard und Dr. Dean Ornish, dass eine Diabetes-Erkrankung mit einer rein pflanzlichen und fettarmen Ernährung sogar geheilt werden kann. Das hat damit zu tun, dass Diabetes nicht von zu viel Zucker, sondern zu viel Nahrungsmittelfett verursacht wird, das sich wie eine Barriere um die Zellen legt und das Insulin wirkungslos macht. Entfernst du nun den Auslöser – fettreiche tierische Produkte – aus deiner Ernährung, dann hat Diabetes keine Chance.

#16 Leinsamen senken den Cholesterinspiegel

In einer Studie aus New Jersey fanden Wissenschaftler heraus, dass der Verzehr von Leinsamen in Form von Leinsamenbrot und Leinöl den Cholesterinspiegel senkt und das gefährliche LDL-Cholesterin in Schach hält. Ein erhöhter Cholesterinspiegel gilt als wichtiger Indikator für einen anstehenden Herzinfarkt. Was jedoch die meisten Menschen nicht wissen: in einer großen Mehrzahl der Fälle ist ein sicheres Zeichen für eine bestehende Herzkrankheit leider der Tod.

Das kann zum Glück leicht mit einer veganen und fettarmen Ernährung vermieden werden, denn pflanzliche Nahrungsmittel sind vollkommen frei von Cholesterin, befreien die Blutgefäße von Plaque und führen zu einer Umkehr von lebensbedrohenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Veranschaulicht wird diese Tatsache zum Beispiel von den vielen Betroffenen in der amerikanischen Dokumentation Gabel statt Skalpell, die auch auf Deutsch erhältlich ist.

#17 Leinsamen regulieren Blutfette

Nicht nur der Cholesterinspiegel, sondern auch die Gesamtfettwerte im Blut werden durch die Einnahme von Leinsamen gesenkt. Das ergab die oben zitierte Studie aus New Jersey. Damit sind Leinsamen eine gesunde Alternative zu konventionellen Statinen, die verheerende Nebenwirkungen haben können. So erhöhen diese Medikamente das Risiko für Diabetes, Krebs, Neurodegenerative und Muskel-Skelett-Erkrankungen sowie Katarakte wie den Grauen Star. Das muss nicht sein! Steig einfach auf die pflanzlichen Leinsamen um und ernähre dich möglichst vegan und fettarm. Dann können sich deine Blutfette wieder auf einem gesunden und natürlichen Niveau einpendeln.

#18 Leinsamen lindern Entzündungen

Leinsamen lindern aufgrund ihres hohen Gehalts an Omega-3-Fettsäuren Entzündungen und helfen dort, wo die Schulmedizin nicht mehr weiter weiß: bei chronischen Erkrankungen wie Arthritis, vor allem der rheumatoiden Form, Psoriasis, sowie Lupus und dem Raynaud’s Phänomen.

Die meisten Entzündungen werden dabei von tierischen Produkten sowie von Öl verursacht. Öl ist ein hoch verarbeitetes und künstliches Mittel, bei dem Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien komplett entfernt wurden. Es schädigt Blutgefäße und Haut, beschleunigt das Wachstum von Bakterien und führt so zu Infektionen. Eine pflanzliche Ernährung ohne Öl beseitigt auch hier die Ursache und führt zur Heilung.

#19 Leinsamen senken Bluthochdruck

In einer Studie von 2013 nahmen über 100 Teilnehmer_innen 30 g Leinsamen pro Tag ein, während die Kontrollgruppe ein Placebo enthielt. Nach einem Jahr zeigte sich laut den Wissenschaftler_innen der “größte Effekt auf den Bluthochdruck, der jemals bei einer Ernährungsintervention gemessen wurde”. Bei den Leinsamen-Probanden, die zu Beginn einen erhöhten Blutdruck von mehr als 140 mm Hg aufwiesen, sank der systolische Blutdruck um mehr als 15 mm HG und der diastolische um 7 mm HG.

Dieser Effekt tritt erfreulicherweise nur bei den Personen ein, die einen Bluthochdruck aufweisen. Bei Menschen mit einem gesunden Blutdruck findet keine Veränderung statt, was auch erwünscht ist. Dies ist ein harter Schlag für die Pharma-Industrie, die nichts unversucht lässt, um solche und ähnliche wissenschaftliche Erkenntnisse unter den Teppich zu kehren. Schließlich drohen ihnen Milliardenverluste durch einfache pflanzliche Lebensmittel wie Leinsamen und eine Umkehr der Bevölkerung zu einer veganen und stärkebasierten Ernährung.

#20 Leinsamen kontrollieren den Appetit

Leinsamen sorgen aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts für ein schnelles Sättigungsgefühl. Dadurch nimmst du weniger Kalorien zu dir. Außerdem halten sie den Blutzuckerspiegel stabil und beugen Heißhungerattacken vor.

Bauch mit Maßband

#21 Leinsamen helfen beim Abnehmen

Leinsamen helfen dir auch auf andere Weise beim Abnehmen: Sie erhöhen den Stoffwechsel und verbessern die Verdauung. Überdies senken das Protein und die Lignane den Blutzuckerspiegel, was ebenfalls bei der Gewichtsreduktion hilft.

Eine gesunde pflanzliche Ernährung mit hochwertigen Kohlenhydraten aus Kartoffeln, Reis, Linsen und Bohnen ist zudem die ideale Grundlage, um Körperfett zu reduzieren. Viel Bewegung wirkt zusätzlich unterstützend, ist aber nicht ausschlaggebend. Achte eher darauf, fettreiche Produkte und Öle zu vermeiden.

#22 Leinsamen für schöne Haut

Leinsamen spenden der Haut Feuchtigkeit und bewahren sie vor dem Austrocknen. Trockene Haut ist ein Vorbote für Krankheiten wie Psoriasis und Ekzeme sowie für Hautalterung. Das alles kannst du mit dem Verzehr von Leinsamen verhindern. Da Leinsamen den Verdauungstrakt sauber halten und viel Omega-3 enthalten, beiden sie der Entwicklung von Akne und lästigen Pickeln vor.

Zudem schränken sie die Talgproduktion auf ein normales Maß ein. Die entzündungslindernde Wirkung von Leinsamen führt zudem dazu, dass Hautausschlag schneller abheilt. Die Vitamine und Antioxidantien in Leinsamen fangen zudem freie Radikale auf und beugen der Fätchenbildung vor. Auch als pflegende Gesichtsmaske eignen sich die Leinsamen und halten deine Haut straff und weich.

#23 Leinsamen für schönes Haar

Leinsamen unterstützen dein Haar auf vielen verschiedenen Wegen. Sie sind eine großartige Quelle für Vitamin E, das das Haarwachstum beschleunigt und Schäden an Haaren und Kopfhaut beseitigt. Vitamin E ist auch das richtige Mittel gegen vorzeitige graue Haare.

Leinsamen regulieren zudem die Talgproduktion und sorgen für eine gesunde Kopfhaut. Das Omega-3 hält die Haarwurzeln und den Haarschaft gesund und glänzend. Zudem wird die Elastizität der Haare erhöht.

#24 Leinsamen helfen gegen Schuppen

Leinsamen helfen dabei, Feuchtigkeit im Haar zu binden und damit Haarbruch, Spliss und Trockenheit zu vermeiden. Der tägliche Verzehr von Leinsamen beruhigt eine irritierte Kopfhaut, beugt Ekzemen und Schuppen vor. Damit sind Leinsamen das Superfood für deine Haare.

#25 Leinsamen sind glutenfrei

Leinsamen sind von Natur aus glutenfrei. Dies ist besonders wichtig für Zöliakie-Patient-innen, aber auch Menschen mit Reizdarmsyndrom. Charakteristisch dafür ist eine gestörte Darmflora und entzündete Darmwände. Die Ballaststoffe in Leinsamen bauen die Darmflora wieder auf und lindern mit ihrem hohen Omega-3-Gehalt Entzündungen. Damit kann ein Reizdarm nach und nach gemildert und eine Unverträglichkeit beseitigt werden. Eine rein pflanzliche und fettarme Ernährung sowie Darmreinigung mit Kräutern ist dabei außerordentlich hilfreich.

#26 Leinsamen enthalten viele Antioxidantien

Freie Radikale kommen vor allem in ungesunden tierischen Produkten, Chemikalien und verschmutzter Luft vor, können aber auch bei zu viel Sonneneinstrahlung entstehen. Es handelt sich dabei um Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Sie gehen deshalb auf Suche nach einem Ersatz und zerstören dabei gesunde Zellen. Die Antioxidantien in Leinsamen fangen freie Radikale auf und neutralisieren sie, bevor sie Schaden in deinen Zellen anrichten können. So hat zum Beispiel auch Hautkrebs keine Chance.

#27 Leinsamen bauen die Darmflora auf

Die unlöslichen Ballaststoffe in Leinsamen werden auch Schleimstoffe genannt. Sie kommen in der westlichen Ernährung eher selten und kommen vor allem in weichem Obst und Gemüse vor. Der Vorteil von Schleimstoffen ist, dass sie sich wie ein Film über die Darmwand legen und diese schützen. Überdies sind sie präbiotisch und dienen nützlichen Darmbakterien als Nahrung. So tragen so zu einer gesunden Darmflora und guten Verdauung bei.

#28 Leinsamen helfen bei Verstopfung

Die Ballaststoffe in Leinsamen beugen einer Verstopfung vor und wirken abführend. Sie erhöhen das Volumen des Stuhls und führen so zu einer gesunden Verdauung. Eine pflanzliche Ernährung enthält besonders viele gesunde Ballaststoffe, während tierische Produkte keinerlei Ballaststoffe enthalten und zu Verstopfung und Darmkrebs führen. Eine vegane und fettarme Ernährung mit der Beigabe von Leinsamen ist damit das A und O für eine gesunde Verdauung.

#29 Leinsamen unterstützen Frauen in der Menopause

In einer Studie, die in der Zeitschrift Holistic Nursing Practising veröffentlicht wurde, berichten Frauen von einer verbesserten Lebensqualität durch die Einnahme von Leinsamen in einem Studienzeitraum von drei Monaten. Insgesamt nahmen an der Studie 140 Frauen teil, die in vier Gruppen aufgetreilt wurden. Dabei wurde festgestellt, dass Leinsamen eine wirksame Alternative zur konventionellen Hormontherapie darstellen.

Frau Mittleren Alters

#30 Leinsamen mildern Hitzewallungen

Unangenehme Symptome wie Hitzewallungen hängen mit einem sinkenden Östrogenspiegel zusammenhängen. Leinsamen bringen hier Linderung, da die enthaltenen Lignane, die Pflanzenöstrogene, einen Mangel im Körper ausgleichen. Bei einer Studie mit 21 Frauen, die 40 g Leinsamen pro Tag einnahmen, gingen die Hitzewallungen um 50 % zurück, während die Kontrollgruppe keine Unterschiede feststellen konnte. Damit sind pflanzliche Nahrungsmittel wie Leinsamen eine gute Alternative zu einer künstlichen Hormontherapie.

#31 Leinsamen für gesunde Knochen

Leinsamen mineralisieren die Knochen und wirken sich positiv auf die Knochenstruktur aus. Auch haben ägyptische Forscher festgestellt, dass Leinsamen den Knochenschwund, der mit einer Diabtes-Erkrankung zusammen hängt, stoppen. Insbesondere der hohe Konsum von Milch in der westlichen Gesellschaft hat sich als verheerend für die Knochengesundheit entpuppt. Das tierische Protein in der Milch übersäuert den Organismus. Um den pH-Wert auszugleichen, nimmt der Körper die Calciumvorräte aus den Knochen. Brüchige und spröde Knochen sind die Folge.

#32 Leinsamen schützen vor Osteoporose

Vor allem Frauen nach der Menopause scheinen von Knochenschwund oder Osteoporose betroffen zu sein. Dies hängt angeblich mit einem unausgeglichenen Hormonhaushalt zusammen. Der Verzehr von Leinsamen senkt den Spiegel von chemischen Verbindungen wie Deoxypyridinolin im Blut, was zu einer Verminderung von Osteoporose führt. Jedoch lässt sich dieser Effekt noch mit einer rein pflanzlichen Ernährung frei von Säure-bildendem tierischem Protein verstärken.

#33 Leinsamen bei Asthma

Menschen mit Asthma sind von chronischen Entzündungen der Atemwege betroffen, die sehr leicht durch Umwelteinflüsse gereizt werden können. Da Leinsamen mit ihrem hohen Omega-3-Gehalt entzündungshemmend wirken, sind sie ein hervorragendes Mittel für Asthmatiker. Überdies wird eine pflanzliche Basen-überschüssige Ernährung empfohlen, um es gar nicht erst zum entzündlichen Asthma kommen zu lassen.

#34 Leinsamen bei Brustkrebs

Die Brustkrebsexpertin Christine Horner, MD, schreibt in ihrem Bestseller “Waking the Worrier Goddess”, dass Leinsamen das natürliche Heilmittel Nummer Eins sind, um gegen Brustkrebs vorzusorgen und ihn sogar zu behandeln. Dies liegt zum einen am hohen Gehalt von Omega-3 und Ballaststoffen, zum anderen jedoch an den wertvollen Lignanen in Leinsamen.

Studien aus Deutschland, bei denen die Blutproben von über 1000 Frauen untersucht wurden, ergaben, dass größere Mengen an Lignan zu einer um 40% geringeren Sterblichkeit nach einer Brustkrebserkrankung führten. Schon vorher wurde von denselben Forscher_innen festgestellt, dass sich Lignan positiv auf die Prävention von Brustkrebs auswirkt.

In einer weiteren Studie wurde Patientinnen täglich ein Muffin mit 25 g Leinsamen gegeben, während die Kontrollgruppe lediglich einen ganz normalen Muffin bekam. Nach einem Monat wurde dank der “Muffin-Therapie” ein vermindertes Tumorwachstum festgestellt, während es bei der Placebo-Gruppe keinerlei Effekte gab.

#35 Leinsamen bei Eierstockkrebs

Eierstockkrebs ist die tödlichste aller gynäkologischen Erkrankungen. Umso erfreulicher ist die Nachricht, dass eine Ernährung mit Leinsamen die Bio-Marker für diese Krebsart senkt und die Entstehung verhindert. In groß angelegten epidemiologischen Studien wie der China-Studie hat sich zudem eine pflanzliche Ernährung als Schlüssel zur Krebsprävention herausgestellt. Die Einnahme von tierischem Protein fördert dagegen schon in geringen Mengen wie einem Chicken-Nugget pro Woche die Entstehung von Tumoren. Also Finger weg von dem Zeug!

#36 Leinsamen bei Prostatakrebs

Auch bei Prostatakrebs zeigen Leinsamen, was in ihnen steckt: die gesunden Lignane, also Phytoöstrogene, führen unter anderem zum Sinken des Testosteronspiegels auf ein gesundes Level, ohne dass die Libido und Potenz von Männern eingeschränkt wird. Auch teilen sich die Tumorzellen seltener und es kommt häufiger zur Selbstzerstörung dieser Zellen. Leinsamen sind also sowohl zur Vorbeugung von Prostatakrebs als auch als begleitende Therapie geeignet.

#37 Leinsamen bei Dickdarmkrebs

Leinsamen enthalten eine ganze Komposition an Wirkstoffen, die die Entstehung von Krebsarten wie Dickdarmkrebs verhindern. Da Krebs eine entzündliche Krankheit ist, sind die Omega-3-Fettsäuren in Leinsamen mit ihrer entzündungshemmenden Wirkung äußerst hilfreich. Ballaststoffe halten den Dickdarm sauber und beugen Divertikulose und anderen Verstopfungen vor. In Ländern, die viele Pflanzen und damit Ballaststoffe konsumieren, kommt Dickdarmkrebs viel seltener vor als im Westen. Damit ist die Botschaft eindeutig: Leinsamen sind hilfreich, um Darmkrebs vorzubeugen, doch eine vegane Ernährung ist die Grundlage dafür.

#38 Leinsamen regulieren den weiblichen Zyklus

Aufgrund von Stress und ungesunder Lebensweise gerät der weibliche Zyklus schnell aus der Bahn. Leinsamen und andere Samen helfen dabei, ihn zu stabilisieren. Diese Methode wird auch “Seed Cycling” genannt. In den ersten 13 Tagen ist die Einnahme von Leinsamen oder Kürbiskernen zu empfehlen, um den Östrogenspiegel zu erhöhen. In den Tagen 14–18 sind Sesam- und Sonnenblumenkerne hervorragende Lieferanten von Progesteron. So bleibt dein Hormonhaushalt in Balance, selbst wenn dein Lebensstil die ein oder andere Holprigkeit aufweist.

#39 Leinsamen erhöhen die weibliche Libido

Ein Mangel an Östrogenen kann vor allem in der Menopause für eine schwindende Libido und vaginale Trockenheit führen. Da Leinsamen voller gesunder Lignane, also Pflanzenöstrogene stecken, sind sie ideal, um den Hormonhaushalt auszugleichen und die weibliche Libido wieder anzukurbeln. Natürlich sollten auch Stress und Beziehungsprobleme reduziert werden, um die Nerven zu entspannen und wieder sexuell aktiv zu sein.

#40 Leinsamen bei Morbus Crohn

Morbus Crohn ist eine Krankheit, bei der das Autoimmunsystem den eigenen Dünndarm angreift. Dabei entstehen Entzündungen, die auch mit der Arachidonsäure in Fleisch in Verbindung gebracht wird. Leinsamen haben aufgrund ihrer Wirkstoffkomposition aus Omega-3-Fettsäuren, Vitaminen und Mineralien eine hervorragende entzündungslindernde Wirkung. Japanische Forscher fanden zudem heraus, dass selbst eine semi-vegetarische Ernährung bei Patient_innen die Symptome von Morbus Crohn verschwinden lässt, während die Kontrollgruppe einen Rückfall hatte. Wie groß ist dann der Effekt wohl, wenn Patient_innen komplett vegan leben?

#41 Leinsamen helfen bei Erkältung

Leinsamen sind ein erstaunlich wirksames Hausmittel bei Erkältung. Die Schleimstoffe in Leinsamen legen sich wie Balsam auf die Kehle und beruhigen entzündete Stellen. Koche 2–3 Esslöffel Leinsamen in einer Tasse Wasser auf, bis die Masse dick wird. Siebe die harten Samen heraus und füge etwas Zitrone oder Honig hinzu, um die Mixtur etwas schmackhafter zu machen. Nimm jeweils 2–3 Esslöffel davon ein, um Halsschmerzen zu lindern.

#42 Leinsamen bei Candida

Candida ist ein Hefepilz, der in einer zerstörten Darmflora gedeiht. Was ist da besser als Leinsamen, die probiotisch wirken und die Darmflora wieder aufbauen? Zudem sind eine Darmsanierung mit Kräutern und eine pflanzliche fettarme Ernährung hilfreich, um die Darmflora zu normalisieren und eine Ausbreitung von Candida zu stoppen. Denn der Pilz wächst im sauren Milieu. In einem basischen Organismus kann er nicht wachsen und hat keine Chance.

#43 Leinsamen bei Neurodermitis

In Deutschland sind 5 Millionen Menschen von der Hautkrankheit Neurodermitis betroffen, die meisten davon sind Babys und Kinder. Sie zeichnet sich durch eine chronisch entzündete, gerötete, juckende und schuppende Haut und ist für die Betroffenen sehr unangenehm. Als Ursache wird eine zu dünne Hornschicht der Haut vermutet, der Antioxidantien und essenzielle Fettsäuren fehlen. Hier springen Leinsamen ein und versorgen den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen für eine gesunde Haut.

Da es sich jedoch um eine Autoimmunkrankheit handelt, spielen auch tierische Produkte als Auslöser eine Rolle. Wie bei jeder Autoimmunkrankheit gelangen tierische Proteine durch einen beschädigten Darm ungewollt in die Blutbahn. Das Immunsystem bildet nun richtigerweise Antikörper für die Eindringlinge aus und zwar nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Da sie jedoch dem menschlichen Zellprotein so ähnlich sind, passen die Antikörper auch auf eigene gesunde Zellen und werden ungewollt angegriffen. Beseitigst du die Ursache – also tierische Produkte – und entfernst sie aus deiner Ernährung, beruhigt sich nach und nach dein Autoimmunsystem und die Neurodermitis heilt ab.

#44 Leinsamen bei Psoriasis

Da Psoriasis zu den Autoimmunkrankheiten gehört, gilt wie bei der Neurodermitis, dass tierische Produkte Tabu sind und eine pflanzliche Ernährung das Immunsystem nach und nach beruhigt. Auch eine Darmkur mit Kräutern ist angebracht, um Reste von tierischem Protein aus dem Darm zu leiten und die Darmflora wieder aufzubauen. Hierbei helfen Leinsamen aufgrund ihrer gesunden Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Die Haut wird von innen aufgebaut und kann abheilen. Auch äußerlich angewendet ist Leinöl ein gutes Mittel, um Hautentzündungen abheilen zu lassen. Dies gilt auch bei trockenen Hautausschlägen und der Gürtelrose.

Arm mit Verband

#45 Leinsamen bei Schmerzen

Schmerzen sind unangenehm und schränken dich in deinen Aktivitäten ein. Ein warmer Umschlag mit einem Brei aus Leinsamen kann Schmerzen lindern und bis zu Furunkeln und Geschwüren vordringen. Breiumschläge helfen zudem bei Zahnschmerzen und Ischias-Leiden. So kannst du wieder allen Aufgaben des Tages nachgehen oder dich in Ruhe erholen.

#46 Leinsamen beugt der Beriberi-Krankheit vor

Leinsamen enthalten besonders viel Thiamin. Das ist besonders wichtig für den Kohlenhydratstoffwechel und verhindert die Beriberi-Krankheit. Hierbei kommt es aufgrund eines Mangels zu Nervenentzündungen, Herzerweiterungen und Ödemen. Doch das muss nicht sein! Eine ausgewogene pflanzliche Ernährung mit Leinsamen liefert genug Thiamin, um deinen Körper gesund zu halten und sogar von Krankheiten zu heilen.

#47 Leinsamen bei metabolischem Syndrom

Als metabolisches Syndrom wird eine Grunderkrankung bezeichnet, die mit Übergewicht, Diabetes, erhöhten Blutfettwerten und Bluthochdruck einhergeht. Gleichzeitig verdoppelt sich auch das Risiko für einen Herzinfarkt. Finnische Wissenschaftler fanden heraus, dass das metabolische Syndrom gut mit einer “nordischen Diät” aus Vollkornprodukten, Blatt- und Wurzelgemüse, Beeren, Rapsöl und Fisch geheilt werden kann.

Jedoch beruht die Wirkung von Fisch lediglich auf dem Omega-3, für das Leinsamen als hervorragende Quelle dienen. Eine “nordische Diät” mit Saaten statt Fisch ist komplett vegan und hilft ebenso gut gegen das metabolische Syndrom. Zudem steht sie der oft zitierten “mediterranen” Ernährung mit ihrem hohen Getreide- und Gemüseanteil in nichts nach.

#48 Leinsamen schützen vor Radioaktivität

Ob durch Unfälle wie in Fukushima und Tschernobyl oder durch Röntgenstrahlen und Comuputertomografie – die Belastung deines Körpers mit radioaktiver Strahlung wird immer größer. Doch es stehen dir natürliche Mittel zur Seite, um dich zu schützen: Leinsamen sind eins davon. Forscher der Universität Pennsylvania fanden heraus, dass Leinsamen die Lungen vor Strahlenschäden schützen und vermuten, dass es sich mit anderem Gewebe ähnlich verhält.

#49 Leinsamen helfen beim Karpaltunnelsyndrom

Menschen mit Karpaltunnelsyndrom leiden unter Schmerzen in der Hand, die in Daumen, Zeigefinder und Mittelfinger ausstrahlen können und häufig in der Nacht auftreten. Leinsamenöl, das äußerlich auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird, kann den Betroffenen helfen und die Hand wieder funktionsfähig machen. Dies ergab eine Studie mit 100 Proband_innen und Placebo-Kontrollgruppe. Die Behandlung mit Leinsamenöl führte zu einer Leistungssteigerung des Mittelnervs in der Hand und einer deutlichen Besserung der Beschwerden.

#50 Leinsamen sind ein Ayurveda-Heilmittel

Leinsamen werden von der westlichen Wissenschaft erst seit ca. 10 Jahren erforscht. Das ist gar nichts zur Ayurvedischen Tradition, die schon um 500 v. Chr. um die heilsame Wirkung von Leinsamen wusste. Vor allem bei Hormonmangel ist es ein beliebtes Mittel, was Jahrtausende später auch von unseren Forschern mit dem hohen Lignan-Anteil bestätigt wird.

#51 Leinsamen sind vielseitig in der Zubereitung

Du kannst Leinsamen kreativ in deiner Ernährung einsetzen: ob als crunchy Beigabe zum Müsli, im Sojajoghurt, Smoothie oder im Brot. Leinsamen schmecken nussig und bereichern jede Mahlzeit. Zur besseren Verdauung empfiehlt es sich, die Leinsamen vorher in Wasser einzuweichen oder sie zu schroten.

Leinsamen, Blausäure und Cadmium

Leinsamen enthalten eine geringe menge Blausäure, ähnlich wie Äpfel. Wenn dir jemand deshalb vom Verzehr abrät, ist das jedoch Unsinn. Du müsstest über Jahre hinweg Leinsamen in krassen Mengen zu dir nehmen, um eine kritische Menge zu erreichen. Genauso müsstest du 20 Äpfel pro Tag essen, damit die Blausäure in deinem Körper überhaupt messbar ist. Doch wer macht das schon?

Auch das Schwermetall Cadmium kommt in geringen Mengen in Leinsamen vor. Deshalb raten manche Expert_innen dazu, nicht mehr als 20 g pro Tag zu verzehren. Wenn du jedoch genügend Calcium und Magnesium über die Ernährung aufnimmst, wird automatisch weniger Cadmium im Körper absorbiert und damit sind Leinsamen harmlos.

Leinsamen oder Chiasamen – was ist gesünder?

Chiasamen sind ein beliebtes und trendiges Superfood. Sie enthalten gesunde Ballaststoffe und Omega-3-Fettsäuren. Jedoch stammen sie aus dem fernen Mittel- und Südamerika und werden deshalb kritisiert. Leinsamen dagegen sind heimisch. Doch was ist besser? Die Nährstoffdichte von Chia- und Leinsamen ist dichter, wobei die Leinsamen etwas mehr Makronährstoffe und dafür weniger Kalorien enthalten. Doch ihre großartige Wirkung auf die Verdauung sowie die Omega-3-Werte sind vergleichbar. Das eine ist also durch das andere austauschbar, je nach Vorliebe und ethischen Erwägungen.

Fazit:

Leinsamen sind ein unglaubliches Superfood, dass mit durch große Mengen an Ballaststoffen, Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen überzeugt. Sie helfen bei einer Vielzahl an Erkrankungen, lindern Schmerzen und machen sogar radioaktive Strahlung unschädlich. Geht es noch besser?

Rezept 1: Leinsamen-Hafermilch Proteinshake

Um genug Protein zu bekommen, müssen weder die Tiere, die Umwelt noch deine Gesundheit leiden. Pflanzlich geht es auch!

Zutaten:

  • 1 EL Leinsamen
  • 1 Kaki
  • 1 Banane
  • 400 ml Hafermilch
  • 30 g Hanfprotein
  • 20 g Spinat

Zubereitung: Banane und Kaki schälen. Alle Zutaten in einen HIgh-Speed Blender geben und eine Minute lang mixen.

Rezept 2: Leinsamen-Mandel Müsli mit Erdbeeren

Wenn es morgens einmal schnell gehen soll: kein Problem! Leinsamen sind ein Allrounder und passen sehr gut zu Müsli, Salaten und Bowels.

Zutaten:

  • 200 ml Mandelmilch
  • 50 g Haferflocken (auch glutenfrei)
  • 50 g Erdbeeren
  • 1/2 Banane
  • 1 EL Mandeln
  • 1 EL Leinsamen
  • 1 TL Rohrzucker
  • 1 Prise Kardamom

Zubereitung: Gib alle Zutaten in eine große Müslischale und rühr kräftig um. Hmm, lecker!

Rezept 3: Leinsamen-Kokospfannkuchen mit Himbeeren (glutenfrei)

So gut, danach wirst du dir die Finger lecken. Statt glutenfreiem Mehl kannst du auch Vollkorn- und Weizenmehl mischen. Beim Eiersatz gilt die Faustregel: 1 EL Soja- oder Lupinenmehl ersetzen ein Ei.

Zutaten:

  • 130 Buchweizen- oder Hirsemehl
  • 20 g Kokosmehl
  • 15 g Leinsamen (gemahlen)
  • 2 EL Soja- oder Lupinenmehl
  • 100 ml Reismilch
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 EL Sojajoghurt
  • 2-3 EL Wasser
  • 200 g Himbeeren
  • Pfefferminze

Zubereitung: Das Buchweizen-, Kokos- und Sojamehl gut mit den Leinsamen und dem Rohrzucker vermengen und nach und nach Reismilch hinzugeben. Genug Reismilch bzw. Mehl hinzugeben, bis der Teig eine dickflüssige, jedoch nicht zu zähe Konsistenz hat.

Den Teig mindestens 30 Minuten stehen lassen. Himbeeren mit dem Wasser in einem Topf erhitzen und bei Bedarf mit etwas Rohrzucker süßen.

Pfannkuchen in einer mit Alsan oder Margarine leicht eingefetten Pfanne von beiden Seiten anbraten und mit heißen Himbeeren servieren. Gern mit Soja-Yoghurt und frischer Minze garnieren.

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