3 Fantastische Gründe warum Laugengebäck Gesund ist

Laugengebäcke wie Brezeln oder Laugenstangen gehören zu den beliebtesten Backwaren überhaupt. Laugengebäcke werden aus einfachen, weißen Teig hergestellt, welcher in Natronlauge getaucht wird. Ob Laugengebäck gesund ist und andere wissenswerte Informationen findest du in diesem Artikel.

WAS ist Laugengebäck?

Die Laugengebäck Teiglingen bestehen zum größten Teil aus Weizenmehl. Dieses hat weniger Nährstoffe als Vollkornmehl. Vor dem Backen werden die Laugengebäck Teiglinge in eine Natronlauge (4%) getunkt. Diese Lauge wird durch die Hitze des Ofens neutralisiert. Aus diesem Grund hat sie keine ätzende oder gesundheitsschädigende Wirkung mehr. Natronlauge kann nicht tief in den Teigling eindringen. Daher wird nur die Oberfläche des Gebäcks beeinflusst. Beim Backen darf kein Aluminiumblech genutzt werden.

Ansonsten könnte die Lauge mit dem Aluminium reagieren.

Im Internet findet man unterschiedliche Geschichten darüber, wer das Laugengebäck erfunden hat. Ein Bäcker soll beim Brezel backen aus Versehen anstatt des üblichen Zuckerwassers eine Natronlauge verwendet haben. Eine andere Geschichte besagt, dass das erste Laugengebäck von einem Lehrling gebacken wurde. Er hatte aus Versehen das Gebäck in eine Lauge getunkt. Damit er dafür keinen Ärger von seinem Chef bekommt, hat er diesen Fehler verheimlicht. Welche Geschichte auch immer wahr ist: Es ist dadurch ein leckeres Gebäck entstanden, welches auch heute noch weltweit beliebt ist.

Nährwerte von Laugengebäck

In 100 g Laugengebäck findest du durchschnittlich diese Nährwerte:

  • Brennwert von 1190 kj / 284 kcal
  • 9,6 g Protein
  • 56,7 Kohlenhydrate
  • 1,7 g Fett
  • 2 g Ballaststoffe
  • 4,7 Broteinheiten
  • 50% Wasser.

Zusätzlich sind Vitamine wie:

  • Vitamin E
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B3
  • Pantothensäure
  • Vitamin B6
  • Folsäure
  • Vitamin B12

Zudem sind diese Spurenelemente in Laugengebäck zu finden.

  • Eisen
  • Zink
  • Mangan
  • Kupfer
  • Kalium
  • Calcium
  • Phosphor

Wie bereits angesprochen, bestehen Laugengebäcke in der Regel aus Weißmehl. Dadurch gehen in der Produktion viele wertvolle Nährstoffe und Mineralien verloren. Vor allem der hohe Anteil an Kohlenhydraten und Ballststoffen fördern die Gesundheit und machen auch Laugengebäck aus Weißmehl gesund. Laugengebäcke enthalten zudem wenig Fett, was ebenfalls wichtig ist, wenn du z. B. abnehmen möchtest.

Sind Laugenbrötchen gesund?

Häufig liest man in Fachzeitschriften, dass viele Brezeln, die zum Beispiel in Bayern angeboten werden, mit zu viel Aluminium belastet waren. Derartige Brezel sind natürlich alles andere als gesund.

Ganz anders sieht es bei selbstgebackenen Brötchen oder Laugengebäck vom Bäcker des Vertrauens aus. In diesem Fall sind Laugenstangen oder -brötchen ein appetitlicher Snack zum Frühstück oder zwischendurch. Es handelt sich um eine sattmachende und einfache Mahlzeit.

Klassische Laugenbrötchen haben nur wenig Eiweiß und sind eine tolle Alternative zu fettigen Chips oder ähnlichen Knabberartikeln. Wegen des hohen Salzgehalts ist es ratsam, auch ausreichend Wasser zu trinken.

Nun schauen wir uns genauer an ob und warum Laugengebäcke gesund sind.

# 1. Laugengebäcke machen satt

Im Vergleich zu einem herkömmlichen Weizenbrötchen, sättigt ein Laugengebäck wesentlich mehr. Laugengebäck enthält zudem überwiegend Kohlenhydrate. Sie liefern dem Körper Energie und halten lange satt. Bei einem guten Frühstück inklusive eines Laugengebäcks kommt es auf der Arbeit zu keinen plötzlichen Hungerattacken.

Aus diesem Grund ist man bereits nach einem Brötchen gut gesättigt. Wer ein wenig auf seine Figur achten möchte, sollte daher ab und zu anstatt zu einem normalen Weizenbrötchen zu einem Laugengebäck greifen.

Das gute riechende Aroma und die schöne Bräunung ist die Folge einer Maillard-Reaktion. Bei allen Backprozessen tritt diese Reaktion auf, die durch die Lauge bei einem Laugengebäck zusätzlich verstärkt wird. Eiweiß und Stärke werden beim Backprozess in einzelne Bausteine aufgeteilt und reagieren miteinander. Somit entsteht eine neue Verbindung und das Brötchen weist den bekannten Geschmack und das bräunliche Äußere auf.

# 2. Laugengebäcke enthalten viele Nährstoffe

Laugenbrötchen bestehen zum größten Teil aus Weißmehl und Hefe. Da sich Laugengebäck mit gesunden Beilagen und frischem Gemüse und Aufstrichen kombinieren lässt, entsteht dadurch ein leckerer, gesunder Snack.

Laugengebäck ist eine gute Alternative zu klassischen Brötchen aus Weizenmehl. Mittlerweile gibt es auch eine große Vielfalt an Vollkorn-Laugen-Gebäcken, die noch weitere Mineralstoffe und Vitamine beinhalten.

Viele kleine Bäckereien backen Laugengebäck immer noch auf eine traditionelle Art und Weise. Sie verzichten bei der Herstellung des Backwerks auf Verdicker, Säureegulatoren oder Emulgatoren. Wer sich nicht sicher ist, welche Zutaten das Gebäck genau enthält, sollte sich diese Informationen direkt beim Bäcker holen.

# 3. Laugengebäck hilft gegen Sodbrennen

Aufgrund der Lauge ist Laugengebäck sehr gut gegen Sodbrennen geeignet. Hierfür ist vor allem das Natron auf dem Gebäck verantwortlich. Beim Verzehr kommt es im Körper zu einer chemischen Reaktion.

Dadurch wird die Säure gebunden, wodurch es zu einer schnellen Linderung beim Sodbrennen kommt.

Fazit: Laugengebäck gesund und lecker

Laugengebäck schmeckt nicht nur gut, es ist auch gesund, macht satt, hilft beim Abnehmen und gegen Sodbrennen. Laugengebäck enthält viele Kohlenhydrate und Ballststofe, welche ebenfalls eine positive Auswirkung auf deine Gesundheit haben.

Klar ist jedoch auch, die Vollkorn Laugengebäcke sind nochmal gesünder als die aus Weißmehl. Du kannst mit Laugengebäck auf jeden Fall nichts falsch machen.

Hier findest du noch ein leckeres Laugengebäck Rezept, welches du einfach Zuhause backen kannst.

Leckeres Rezept für ein Laugengebäck

Für ein klassisches, veganes Laugengebäck werden folgende Zutaten benötigt:

Zutaten:

530 g Weizenmehl
30 g Alsan (Vegane Butter)
30 g Hefe
1 EL Salz
1 EL Zucker
200 ml Hafermilch
100 ml Wasser
1 L Wasser
3 EL Natron

Zubereitung:

Für die Natronlauge werden 3 EL Natronpulver und ein Liter kochendes Wasser vermischt. Alle Zutaten bis auf die 100 ml Wasser werden in einem Mixtopf gefüllt.

Der Teig muss circa 2 Minuten geknetet werden. Danach sollte er mit etwas Mehl abgestaubt werden. Am besten gelingt der Teig, wenn er auf Stufe 6 oder 7 gerührt wird.

Wenn der Teig eine weiche und fluffige Konsistenz aufweist, kann er umgefüllt und abgedeckt werden.

Damit er später beim Backen gut aufgeht, sollte er zwischen 20 und 30 Minuten ziehen gelassen werden.

Bei circa 180° C werden die Brötchen fertig gebacken. In der Regel sind sie nach 15 Minuten fertig.

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