5 Gute Gründe warum Kurkuma Gesund ist

Ist Kurkuma gesund? Kurkuma ist vielleicht das gesündeste Gewürz der Welt. Durch das Mahlen der getrockneten Wurzel wird dieses jahrhundertealte Nahrungsmittel nicht nur in der Küche verwendet, sondern ist auch in der indischen sowie europäischen Heilkunde bekannt.

Woher kommt Kurkuma?

Kurkuma wurde in der westlichen Zivilisation zum ersten Mal 1280 von Marco Polo erwähnt. In seine Logbücher schrieb er, dass er eine Pflanze entdeckt hat, die alle Eigenschaften des Safrans hat aber eine Wurzel ist.

Während Kurkuma in der ayurvedischen Heilkunde schon lange ein Bestandteil war, wurde die gelbe Knolle erst Ende des 20. Jahrhundert in Europa als Heilmittel eingesetzt. Heute gibt es zahlreiche Studien, die den Nutzen des Kurkumas ermitteln. Auch Pharmaunternehmen sind sehr an der Wurzel interessiert. Selbst die Schönheitsindustrie hat die Wurzel mit ihren heilenden Eigenschaften für sich entdeckt.

In diesem Artikel erfährst du mehr über Kurkuma und warum er so gesund ist.

Was ist Kurkuma?

Die Kurkuma Pflanze wird wissenschaftlich als Curcuma Longa bezeichnet und ist in Südostasien beheimatet. Die darin enthaltenen Curcumine haben eine starke entzündungshemmende Wirkung und damit eine Vielzahl an Verwendungsmöglichkeiten. Kurkuma verspricht eine heilende Wirkung mit vielen Vorteilen und sehr wenigen Nebenwirkungen.

Am wirksamsten ist Kurkuma, wenn die gelbe Wurzel mit Piperin, also schwarzem Pfeffer, kombiniert wird. Dies erhöht die Absorption von Cucurmin und kann so die Wirksamkeit maximieren. Dosierungen liegen zwischen 1000 und 1300 mg Kurkuma pro Tag mit einem Zusatz von 10 mg Piperin.

Kurkuma ist dem Ingwer ähnlich und ist in vielen Küchenregalen zu finden. Sowohl Kurkuma als auch seine Bestandteile wie Cucurmin werden seit Jahrhunderten in der traditionellen chinesischen und der ayurvedischen Medizin verwendet. In Indien nimmt die Knolle zum Beispiel einen großen Teil der Ernährung ein.

Denn hier wird es traditionell im Curry verwendet. Im Laufe der Geschichte hat sich Kurkuma nicht nur als Gewürz bewährt, sondern auch aufgrund ihrer heilenden Eigenschaften benutzt. Kurkuma gilt heutzutage als eines der besten erforschten Nahrungsergänzungsmittel.

Schauen wir uns nun genauer an, warum Kurkuma gesund ist.

5 Gute Gründe warum Kurkuma Gesund ist

# 1. Kurkuma hilft bei Arthritis und Gelenkschmerzen

Eine der häufigsten Anwendungen von Kurkuma ist die Bekämpfung von Beschwerden durch Gelenkschmerzen und Arthritis. Zu den schweren arthritischen Symptomen gehören ein eingeschränkter Bewegungsumfang, Gelenksteifheit, übermäßige Schwellung und mangelnde Beweglichkeit.

Diese Symptome können sich mit der Zeit verschlimmern und unbehandelt bleibende Schäden verursachen. Die Forschung zeigt, dass Curcumin viele der Entzündung Auslöser hemmt, die mit rheumatoider Arthritis in Verbindung stehen. Kurkuma reduziert über einen längeren Zeitraum angewendet die Arthritis-Symptomatik und kann als ausgezeichnete ergänzende Behandlung von Gelenkschmerzen dienen.

# 2. Kurkuma reduziert chronische Entzündungen

Entzündungen sind eine Reaktion des Immunsystems auf Reizstoffe oder Einwirkungen von außen. Während dies eine normale Reaktion des Körpers ist, kann das Immunsystem auch manchmal überreagieren. So können sich chronische Entzündungen ausbreiten.

Durch seine antioxidativen Eigenschaften der gelben Wurzel kann oxidativer Stress reduziert werden – ein Auslöser für chronische Entzündungen. Auch bei grundlegenden Erkrankungen wie chronisch entzündliche Rückenschmerzen kann Kurkuma helfen.

Curcumin ist zwar kein direktes Heilmittel der zugrundeliegenden Erkrankung, aber es kann bei der Behandlung der Schmerzen im Rückenbereich eingesetzt werden und Schäden verringern.

Oft ist einer der zugrundeliegenden Ursachen für chronische Entzündungen eine falsche Ernährung. Vor allem tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Käse oder Eier enthalten viele entzündungsfördernde Stoffe. Am besten gegen Entzündungen ist eine basische und vegane Ernährung. Hier kannst du mehr darüber erfahren.

# 3. Kurkuma hilft bei der Gewichtsabnahme

Adipositas kann zu verschiedenen Gesundheitsproblemen führen. Dazu gehören Symptome wie Bluthochdruck, Diabetes und in der Folge Herzkrankheiten und Schlaganfälle. Alleine in Deutschland ist die Hälfte der Erwachsenen Übergewichtig.

Kurkuma beziehungsweise der Wirkstoff Curcumin haben in Studien gezeigt, dass die Knolle positive Wirkung auf die Kontrolle von Gewicht und anderen Gewichts-bezogenen Faktoren hat.

So regt Kurkuma die Produktion der Gallenblase an, was zur Verbesserung der Verdauung beiträgt. Gleichzeitig senkt Curcumin den Blutzuckerspiegel und reduziert die Produktion von Fettgewebe. Auch Menschen mit Insulinresistenz können von Kurkuma profitieren.

Vor allem kommt es aber darauf an, was auf dem Speiseplan steht. Besonders tierische Produkte tragen massiv zu Übergewicht bei. Mit einer veganen Ernährung kannst du langfristig und natürlich abnehmen. Ohne zu hungern. Hier kannst du mehr über die vegane Ernährung erfahren.

# 4. Kurkuma wirkt unterstützend bei Typ-2-Diabetes

Da Curcumin Entzündungen bekämpfen und den Blutzuckerspiegel stabil halten kann, könnte es ein nützliches Mittel zur Vorbeugung oder Behandlung von Typ-2-Diabetes sein. In einer Studie wurden 240 Erwachsene mit Prädiabetes untersucht und festgestellt, dass die Einnahme eines Curcumin-Zusatzes über 9 Monate die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung von Diabetes senkt.

Auch während eines bereits bestehenden Diabetes kann Kurkuma helfen, indem es den Blutzuckerspiegel davor bewahrt in die Höhe zu schießen oder abrupt abzusinken.

Die Ursache für Typ-2-Diabetes, an der über 95 % aller Diabetes Kranken leiden, wird meistens von der Ernährung ausgelöst. Auch hier spielen tierische Produkte eine Rolle. Die vegane Ernährung ist die einzige Form der Ernährung, mit der effektiv Diabetes behandelt werden kann.

Besonders gesättigtes Fett aus tierischen Produkten verstopft regelrecht die Insulinrezeptoren im Körper. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel immer weiter an und es führt langfristig zu Diabetes. Da bei einer veganen Ernährung keine tierischen Produkte konsumiert werden, kann Diabetes geheilt werden. Kurkuma ist eine perfekte Ergänzung zu einer veganen Ernährung.

# 5. Kurkuma wehrt Virusinfektionen ab

Kurkuma und seine heilenden Eigenschaften kann helfen, eine Vielzahl von Viren wie zum Beispiel Grippeviren oder Herpesviren zu bekämpfen. In der kalten Jahreszeit kann es helfen, regelmäßig Kurkuma Supplemente einzunehmen.

Auch ein Kurkuma Tee kann helfen. Besonders bei schlechtem Wetter ist ein warmes Getränk mit Curcuminboost ideal. Kurkuma in Pulverform kann zum Beispiel in heißer Milch aufgelöst werden. Diese sogenannte goldene Milch ist eine wunderbare Alternative zu Schmerzmitteln und anderen Erkältungsmitteln sein.

Fazit: Kurkuma ein wahres Superfood

Wie wir gesehen haben, hat Kurkuma eine ganze Reihe gesundheitlicher Vorteile auf. Auch die wissenschaftliche Gemeinschaft hat begonnen, sich für die gesundheitlichen Vorteile der Kurkumawurzel zu interessieren.

Kurkuma und sein Hauptwirkstoff Curcumin wurden als potenzielle und natürliche Heilmittel für diverse Erkrankungen und Beschwerden genutzt. Zu diesen Beschwerden gehören zum Beispiel chronische Entzündungen und Schmerzen durch entzündliche Prozesse.

Gleichzeitig kann Curcumin auch dabei helfen, den Körper wieder in Form zu bringen und eine Gewichtsabnahme zu unterstützen. So können Folgeerkrankungen wie Diabetes vorgebeugt werden. Wer gerade eine Erkältung durchmacht, kann von Kurkuma profitieren.

Ebenfalls super zur Stärkung des Immunsystems ist Grünkohl. Grünkohl ist reich an Vitaminen und Mineralien. Er hilft ebenfalls bei Erkältungen und ist sehr gesund. Hier kannst du mehr über Grünkohl lesen.