5 Großartige Gründe warum Kokosfett Gesund ist

Kokosfett ist sozusagen in aller Munde und erfreut sich großer Beliebtheit. Natives Kokosöl enthält einige gesättigte Fettsäuren und gesunde Begleitstoffe, wie sekundäre Pflanzenstoffe (Polyphenole) und Vitamine (Vitamin E). Das macht Kokosfett sehr gesund und es hat auch einige Vorteile im Vergleich zu anderen Fetten.

Kokosfett kann auch zum Anbraten und kochen verwendet werden, sollte aber nicht zu stark erhitzt werden. Im folgenden Artikel erfährst du mehr über Kokosfett und warum es gesund ist.

Was ist Kokosfett?

Kokosfett wird auch als Kokosöl bezeichnet. Als einziges Öl hat Kokosfett auch bei Zimmertemperatur eine feste Konsistenz. Es besteht zwar zum größten Teil aus gesättigten Fettsäuren. Auch andere Inhaltsstoffe wie zum Beispiel mittelkettige Fettsäuren sorgen dafür, dass das Immunsystem gestärkt wird. Kokosöl wird aber auch eine besonders heilsame Eigenschaft nachgesagt.

Zwar solltest du darauf achten, in deiner Ernährung möglichst wenig Fett zu essen, allerdings ist Kokosfett eine gute Alternative zu anderen Ölen oder auch Butter. Besonders Fett aus tierischen Quellen kann unser Körper nur schlecht verarbeiten und es kann zu vielen gesundheitlichen Problemen kommen.

Woher stammt Kokosfett?

Kokospalmen haben ihren Ursprung in Indien sowie dem südostasiatischen Raum. In der heutigen Zeit ist sie aber auch in vielen tropischen Regionen zu finden. Eines der Hauptanbauländer ist Indonesien, Brasilien und die Philippinen. Kokosfett wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen, welches hierfür zuerst getrocknet werden muss. Bei der Herstellung entsteht ein reines, klares Öl, welches einen leicht aromatischen, milden Geschmack aufweist.

Während früher in Deutschland kaum jemand dem nährstoffreichen Öl eine große Bedeutung geschenkt, ist es durch den veganen Hype kaum noch wegzudenken. Kokosfett ist in jedem Supermarkt oder jede Drogerien erhältlich. Auch unter Hobbyköchen ist das Fett sehr beliebt und wird vor allem in Kuchen und Desserts verwendet. Auch bei herzhaften Gerichten wie Currys oder Bratnudeln kann das Kokosfett für einen besonderen Geschmack sorgen.

Welche Nährstoffe enthält Kokosfett?

Hier ist eine Übersicht der Nährstoffe, die pro 100 g Kokosfett enthalten sind

  • Gesättigte Fettsäuren: 87 g
  • Mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 1,8 g
  • Einfach ungesättigte Fettsäuren: 6 g
  • Kalorien: 900 kcal

Schauen wir uns nun etwas genauer an, warum Kokosfett gesund für dich ist.

5 Gründe, warum Kokosfett gesund ist

# 1. Kokosfett ist gut für die Haare und Haut

Viele Menschen verwenden Kokosfett für kosmetische Zwecke und zur Verbesserung der Gesundheit und des Aussehens ihrer Haut und Haare.

Bei trockener Haut kann Kokosfett direkt auf die betreffenden Hautpartien aufgetragen werden. Dann nur etwas einmassieren und alle paar Stunden wiederholen. Die Haut wird dadurch feucht und weich.

Auch bei trockenen, schuppigen oder glanzlosen Haaren kann Kokosfett ein wahres Wundermittel sein. Das beste, Kokosfett hat keinerlei Nebenwirkungen und schadet auch langfristig nicht den Haaren.

Am besten ist es nach dem Waschen und trocknen der Haare, eine etwas Walnussgroße Menge Kokosöl vorsichtig einzumassieren. Dann die Harre für 30 – 45 Minuten in ein Handtuch wickeln und anschließend alles vorsichtig ausspülen.

# 2. Kokosfett hilft bei der Hydrierung

Kokosfett ist optimal dafür geeignet, um den Körper mit gesättigten Fettsäuren zu versorgen. Der Stoffwechsel wird durch das Wasser im Körper angeregt. Hierfür reicht es aber nicht aus, dass am Tag viel Wasser getrunken wird.

Vielmehr ist es besonders wichtig, dass die Körperzellen das Wasser auch gut halten können. Durch eine regelmäßige Verwendung des Öls wird für eine bessere Hydrierung des Körpers gesorgt.

# 3. Kokosfett schützen den Mundraum und die Zähne

Wir allen wollen ein strahlendes lächeln haben und weiße, saubere Zähne. Dafür ist es wichtig, den Mundraum gesund zu halten. Kokosfett kann hier helfen.

Kokosfett kann wie ein Mundwasser verwendet werden. Es hilft dabei schlechte Bakterien im Mundraum zu töten und wirkt desinfizierend. Dadruch verbessern sich auch die Zähne und Mundgeruch kann vorgebeugt werden.

# 4. Das Fett ist hilfreich bei der Entgiftung des Körpers

Kokosfett kann für eine sanfte Entgiftung von Toxinen eingesetzt werden. Der menschliche Körper ist in der heutigen Zeit vielen Schadstoffen und Umweltgiften ausgesetzt. Auch über die Ernährung nehmen wir viele Schadstoffe und Gifte auf. Die Schadstoffe lagern sich in den fetthaltigen Geweben ein, wenn sie nicht auf natürliche Art und Weise ausgeschieden werden können.

Kokosfett kann auch dabei helfen das überschüssige Fett zu verbrennen, indem sich die Giftstoffe befinden. Kokosfett enthält zwar eine Menge Kalorien, deswegen ist es wichtig nicht zu viel davon zu essen. Es ist allerdings eine gute Alternative zu herkömmlichen Ölen und Fetten.

# 5. Kokosfett beugt Heißhungerattacken vor

Wenn dein Körper nicht ausreichend mit Vitalstoffen und Ballaststoffen versorgt wird, zeigt sich das in Form von Heißhungerattacken. Damit es schnell geht, greifen wird häufiger zum Fastfood und anderen ungesunden Produkten.

Das hat den Nachteil, dass zu viele Kalorien, aber zu wenig Mineralstoffe und Vitamine zugeführt werden. Dein Körper erhält durch Fastfood nur ein kurzfristiges Sättigungsgefühl. Häufig kommt es zusätzlich zu einem Mangel an gesättigten Fettsäuren. Der Verzehr von Kokosöl kann dabei helfen, den Heißhunger vorzubeugen und den Stoffwechsel anzukurbeln.

Besonders wichtig bei Heißhungerattacken ist es auch ausreichend Kohlenhydrat und Stärkehaltige Lebensmittel zu essen.

Fazit

Beim Kauf eines Kokosfetts sollte immer darauf geachtet werden, dass es sich um ein natives Produkt handelt. Es ist wesentlich gesünder, als ein industriell verarbeitetes Fett oder Öl. Natürlich handelt es sich bei Kokosfett um kein Wundermittel.

Es kann aber dafür eingesetzt werden, um den Körper zu entgiften und ist eine gute Alternative zu herkömmlichen Ölen und Fett. Insgesamt ist es sinnvoll so wenig Fett wie möglich zu essen und es auch mit Kokosfett nicht zu übertreiben.

Bei trockener Haut ist das Fett ebenfalls gut geeignet. Es wird, kann direkt auf die betreffenden Hautpartien aufgetragen werden. Das Fett benötigt für die Aufbewahrung keine besonders kühle Umgebung. Eine normale Raumtemperatur ist für die Lagerung angemessen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass das Kokosfett keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt wird. Bei einer richtigen Lagerung ist Kokosfett bis zu zwei Jahre haltbar.

Ein angebrochenes Produkt verdirbt im Vergleich zu anderen Fetten nicht so schnell. Kokosfett hat die Eigenschaft, besonders hitzebeständig zu sein. Aus diesem Grund kann es problemlos zum Frittieren und Braten von Speisen verwendet werden. Die Schmelztemperatur liegt bei circa 24° C. Aus diesem Grund wird es meistens in der festen Konsistenz angewendet.

Ein weiteres sehr umstrittenes Fett ist Palmfett. In unserem Artikel darüber kannst du mehr erfahren.