Ist Matjes Gesund, Solltest Du Überhaupt Fisch Essen?

Matjes hat einen Fettgehalt von 12 bis 28 %. Damit gehört er zu den fetthaltigen Fischen. Da ist die Frage, ist Matjes gesund? Matjes ist eigentlich Hering. Der Unterschied besteht im Fettgehalt. Matjes ist beim Fang zwischen 4 und 6 Jahre alt.

Ist Fisch gesund?

Es heißt oft, Fisch ist gesund, selbst viele Vegetarier, sogenannte Pescetarier, essen Fisch, wie Matjes oder Lachs um die “gesunden” Fette und Nährstoffe zu erhalten. Vor allem geht es bei Fisch um die Omega 3 und 6 Fettsäuren, also gesättigte und ungesättigte Fettsäuren.

Fisch ist für deine Gesundheit nicht besonders förderlich. Speziell im Fisch sind eine Menge an Giften und Schadstoffen wie Quecksilber enthalten. Diese werden von den Tieren aus dem Meer gefiltert und über ihre Nahrung aufgenommen.

Auch ist die Aufzucht nicht artgerecht und die Meere sind überfischt. Schätzungen zufolge sollen bis 2048 die Meere leer gefischt sein, wenn es so weiter geht.

Warum ist Fisch nicht gesund?

Wie schon angesprochen nimmt man mit Fisch nicht nur Fette, sondern auch allerhand Schadstoffe auf.

Heringe sind oft mit Fadenwürmern befallen. Auch wird in Deutschland immer mehr roher Fisch konsumiert. Vor allem in rohen Fisch befinden sich vermehrt Würmer und Parasiten.

84 % aller gefangen Fische übersteigen die Maximale auflagen Grenze von Quecksilber. Neben Quecksilber enthalten Fische auch PCB, Arsen, Blei und Mikroplastik. Fische nehmen diese winzigen Teile und Schadstoffe auf, weil sie mit Nahrung wie Plankton verwechselt wird.

Gefährlich für schwangere Frauen

Schwangeren wird geraten keinen Fisch zu essen, da Quecksilber sehr einfach in den Organismus des Kindes gelangt. Die Frage ist, warum sollte sich ein normaler erwachsener Mensch absichtlich vergiften? Wenn Schwangere keinen Fisch essen sollen, warum dann nicht alle anderen auch?

Quecksilber ist schädlich für das Nervensystem und das Gehirn.

Neben den Schadstoffen enthält Fisch, vor allem Matjes viel gesättigtes Fett und Cholesterin. Das steht im direkten Zusammenhang mit Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.

Genauso wie bei allen anderen tierischen Produkten gilt auch bei Fisch, nicht essen, weil es gesundheitsschädlich ist, für den Menschen.

Was ist mit Omega 3, das ist doch gesund

Viele Ernährungswissenschaftler und Doktoren raten dazu, Omega 3 Kapseln zu nehmen. Fischölkapseln genauer gesagt.

Es stimmt, Omega 3 ist sehr wichtig für den menschlichen Organismus, jedoch gibt es weitaus bessere und gesündere Quellen als Fisch dafür.

Omega 3 gehört zu den ungesättigten Fettsäuren und ist unter anderem enthalten in:

  • Blättriges Grünzeug
  • Grünkohl, Salate, Spinat
  • Walnüssen
  • Hanfsamen
  • Leinsamen
  • Chiasamen

Wir verwenden jeden Tag Leinöl als Omega 3 Quelle und können es dir nur wärmstens ans Herz legen.

Folgen des Fischkonsums

Bereits jetzt sind 75 % der Meere ausgefischt. Schätzungen zufolge sollen die Meere bis 2048 zu 100 % ausgefischt sein. Dann gibt es keinen Fisch mehr zu fangen. 90 % der Fischbestände gelten bereits jetzt als überfischt.

Alleine in der Nordsee und Ostsee, die jetzt schon überfischt sind, werden jährlich 3 Millionen Tonnen Fisch gefangen. Dazu kommen noch 15 Millionen Tonnen Beifang.

Der Ozean ist das größte und wichtigste Ökosystem. 75 % des Sauerstoffes werden hier produziert.

Aquafarmen so schlimm wie Massentierhaltung

Wie in der Massentierhaltung werden in Aquafarmen sehr viele Fische auf engsten Raum gezüchtet. Das verursacht Stress und Krankheiten breiten sich schnell aus. Um den entgegenzuwirken, werden hier viele Antibiotika und Chemikalien eingesetzt.

Fische spüren keine Schmerzen

Das ist falsch. Fische spüren sehr wohl Schmerzen, haben ein Nervensystem und ein Gehirn wie wir. Warum also, sollten sie nicht in der Lage sein Schmerz zu empfinden?

Fische können nur nicht schreien.

Industrielle Fischer haben kilometerlange Schleppnetze, die sie durch den Ozean ziehen. Auf 1 kg Fisch kommen 5 kg Beifang. Also Delfine, Haie, Seesterne und andere Fischarten.

Diese werden dann zu Hunderttausenden an die Oberfläche gezogen, dabei zerquetscht, die Augen treten hervor und die, die das überlebt haben, ersticken qualvoll an Bord.

Was ist die Alternative?

Als Erstes ist es ungemein wichtig, Fisch komplett vom Speiseplan zu streichen. Wir brauchen ihn nicht. Für Omega 3 gibt es alternativen. Auch gibt es sehr viele, sehr gute pflanzliche Ersatzprodukte. Bei denen besteht überwiegend kein Unterschied zum tierischen Produkt. Außer, dass sie nachhaltig und gesünder sind.

Persönlich weiß ich, dass es schwer ist auf etwas zu verzichten, von dem man glaubt, es zu brauchen. Ein Teil meiner Familie kommt aus Hamburg, wo es zur Tradition gehört Fisch zu essen.

Doch es gibt einen anderen Weg. Ersatzprodukte sind mittlerweile so ausgereift. Von Fischstäbchen über Kaviar bis hin zum Lachs ist für jeden etwas dabei.

Die Frage ist also, warum isst du noch Fisch?

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