Glückliche Kühe geben mehr Milch, stimmt das?

Kühe, die grasend auf einer Weide stehen. Umgeben von hohen Bergen und tiefen Tälern. Den ganzen Tag Gras fressen oder gutes Heu. Ab und zu kommt der liebe Bauer vorbei und schaut nach den Tieren. Die Glocken bimmeln und es ist Zeit für die Kühe, gemolken zu werden. So sieht das Leben einer Kuh aus oder? Glücklich und zufrieden. Und glückliche Kühe geben mehr Milch, oder?

Gibt es in der heutigen Landwirtschaft überhaupt so etwas, wie glückliche Kühe? Wie sieht der Alltag einer Milchkuh eigentlich aus?

Laut Studie geben Kühe mit Namen tatsächlich etwas mehr Milch

Scheinbar geben Kühe, die einen Namen wie Buttercup oder Daisy haben tatsächlich mehr Milch. 270 Liter in 10 Monaten im Vergleich zu ihren namenlosen Artgenossen.

Im Vergleich gibt eine moderne Milchkuh im Jahr bis zu 30.000 Liter Milch ab. Sie wird an 300 von 365 Tagen gemolken. Der Unterschied ist also sehr gering.

Ob die Kühe auch tatsächlich glücklicher sind als ihre namenlosen Artgenossen, bleibt fragwürdig.

Milchkühe, ein Sommermärchen

Viele Menschen haben eine romantische Vorstellung von der Viehhaltung. Auf den Milchkartons sind ebensolche Bilder, mit freien Kühen die auf großen grünen Wiesen stehen und umringt von Bergen sind abgedruckt.

Eine schönen Vorstellung.

Es gibt vereinzelt bestimmt noch solche Betriebe, der Großteil ist jedoch industriell. Massentierhaltung. Tiere auf engstem Raum, die sich nicht bewegen können, keinen Auslauf bekommen und kaum das Tageslicht sehen.

Wie werden Kühe gehalten?


Die Milchindustrie ist eine Industrie. Es geht ums Geld. Maximaler Profit bei minimalen Kosten. Darunter leiden hauptsächliche die Tiere.

Eine moderne Milchkuh hat eine Lebenserwartung von 4-5 Jahren. Danach wird zu geschlachtet und vor allem zu Hamburgern verarbeitet.
Eine Kuh kann unter guten Umständen 20-30 Jahre leben.

Die Kühe sind künstlich befruchtet. Eine Kuh gibt nur Milch, wenn sie schwanger ist. Wie beim Menschen und anderen Säugetieren auch.

Deswegen müssen die Kühe künstlich befruchtet werden.

Nach der Geburt werden Mutter und Kind sofort voneinander getrennt. So entsteht keine Bindung.

Das Kalb bekommt auch nicht die Muttermilch.

Kälber werden daraufhin oft festgebunden, sodass sie sich nicht bewegen können und sich ihre Muskel nicht entwickeln. Sie werden so einige Zeit gemästet und dann zu magerem Kalbfleisch verarbeitet.

Die Männlichen Tiere leben also nur wenige Wochen. Die Weibchen erleiden das gleiche Schicksal, wie ihre Mütter. Sie werden zu Milchkühen.

Was ist schlimmer?

Milch ist schädlich

Nüchtern betrachtet macht diese ganze Tortur keinen Sinn. Noch weniger Sinn macht es, wenn man sich anschaut, was die Milch eigentlich ist.

Milch von Kühen ist dazu bestimmt, ihre Kälber möglichst schnell in ausgewachsene 700-1000 KG schwere Kuh zu verwandeln.

Sie ist reich mit Proteinen, Fetten, Eiweiß und Wachstumshormonen.

Milch ist die perfekte Nahrung für Baby Kühe.

Würdest du jetzt noch Milch deiner Mutter trinken? Oder einer Katze, eines Hundes, einer Ratte? Wohl eher nicht.

Diese Vorstellung ist eklig, geradezu absurd.

Doch trinken die Menschen jeden Tag die Muttermilch von Kühen.

Das hat katastrophale Folgen. Vor allem die Wachstumshormone stehen im direkten Zusammenhang mit dem Wachstum von Krebs.

Menschen werden nicht 700 KG schwer.

Auch wird immer wieder behauptet, wir brauchen Milch für die Knochen, das Kalzium. Stimmt ebenfalls nicht.

Im Gegenteil. Durch die Milch entstehen Krankheiten wie Osteoporose. Knochenschwund. Den, die Milch übersäuert unseren Körper, um dem entgegenzuwirken, baut der Körper Calcium aus den Knochen ab.

Eben dadurch entsteht die Osteoporose.

Das fatale ist, viele Ärzte empfehlen gerade bei dieser Krankheit einen erhöhten Konsum von Milchprodukten.

Wie viel Milch produziert eine Kuh?

Von schon angesprochen gibt eine moderne Milchkuh, bis zu 30.000 Liter milch im Jahr. In unserem Artikel Wie viel Milch produziert eine Kuh, findest du weitere Fakten zu diesem brisanten Thema.

Fazit:

Die Haltung von Kühen ist unnötig. Kühe wären glücklicher, wenn wir sie in ruhe lassen, auf der Weide stehen und ihre Milch ihren Kälber überlassen.

Ob eine Kuh vom Stall nun Nr. 83 oder Buttercup heißt, dürfte dem Tier relativ egal sein, solange es unter solch unwürdigen Verhältnissen lebt.

Was ist deine Meinung dazu?

The Life of a Cow

Comments

comments

Vor 2 Jahren saß Vincent auf der Couch, hat gekifft, getrunken, Fern geguckt und Fastfood in sich hineingestopft.
Heute setzt er sich mit seiner Freundin Christina für eine pflanzliche und nachhaltige Lebensweise ein. Lies hier seine Inspirierende Geschichte, von Depression hin zum bewussten und gesunden Lebensstil.